Das kleine Bad

Ein kleines Bad muss nicht mit geringem Komfort gleichgesetzt werden. Sowohl für die Renovierung als auch für den Neubau bieten verschiedene Hersteller Konzepte von harmonisch aufeinander abgestimmten Komplettlösungen.

So schaffen Sie hohen Badkomfort und Bewegungsfreiheit selbst auf engstem Raum oder bei problematischen Grundrissen. Angeboten werden problemgerechte Produkte für mehr nutzbaren Raum und Bewegungsfreiheit.

Wir helfen Ihnen dabei ideale Raumkonzepte zu entwickeln. Bei solch einer Bad-Planung kommt es auf jeden Zentimeter an. In kleinen Räumen sind daher Ausstattungen gefragt, die nicht einengen, sondern Bewegungsfreiheit schaffen.

Es gibt heute winzige Waschbecken – denn ohne sie geht gar nichts in kleinen Bädern. Die Bandbreite reicht von elegant über extravagant bis hin zu klassisch-schlicht. Sie sehen nicht nur schick aus, haben oft sogar eine kleine Ablagefläche und sind z.B. noch kompakter, wenn die Armatur direkt an der Wand installiert ist. Das schafft Platz für andere schöne Dinge. Schlanke Becken mit reduzierter Ausladung oder aber auch Modelle, bei denen die Armatur und Ablagen seitlich angeordnet sind, bieten Einrichtungsfreiheit für jeden Raumzuschnitt.

Auch die Anforderungen und Wünsche an ein neues WC sind ganz individuell. Bei der Einrichtung eines kleinen Badzimmers kann beispielsweise ein kompaktes Raumspar-WC zu Einsatz kommen. Dies ist wie gemacht für beengte limitierte Platzverhältnisse.

Es gibt innovative Duschabtrennungen, die sich komplett an die Wand klappen oder falten lassen und keinen kostbaren Platz im Bad verbrauchen. Selbst im kleinsten Bad entsteht so zusätzlicher Raum. Und die Dusche, die darf trotzdem ganz groß sein.

Entspannt baden, das funktioniert auch in winzigen Bädern! Es gibt asymmetrische Raumspar-Badewannen, die kürzer als normale Wannen sind. Sie bieten dennoch Bewegungsfreiheit und angenehmen Liegekomfort. Die Form, die sich zu den Füßen hin von 750 auf 500 Millimeter verjüngt, lässt Freiraum trotz der kompakten Maße und nutzt den Platz optimal.

Tipps zur optimalen Gestaltung

Um Ihr „kleines Bad“ optimal zu gestalten, hier noch abschließend einige wichtige Tipps:

  • Helle, klare und ruhige Farben wählen - dunkle, drückende Töne vermeiden, weil sie die Räume einengen. Deshalb gehören in kleinen Bädern alle Weißtöne, Blüten- und Whisperfarben wie zartes Blau und Grün zu den Favoriten. Dabei sollte man sich auf maximal drei Hauptfarben, die mehrfach eingesetzt und harmonisch „gemischt“ werden, beschränken.
  • Viel klares Glas steht kleinen Bädern besonders gut. Es sorgt immer für optische Weite. Dieser Effekt ist z. B. bei Spiegelflächen umso markanter, je größer sie sind. Transparente Duschwände aus Sicherheitsglas erzielen ebenfalls die gewünschte günstige Raumwirkung. Ganz im Gegensatz zu strukturierten oder getönten Gläsern, die kaum Licht durchlassen.
  • Bei der Fliesenauswahl gelten größere Formate ab 30 x 60 cm zu Recht als erste Wahl. Denn sie vermitteln Weite und haben außerdem geringere Fugenanteile als ihre kleineren „Geschwister“.
  • Noch ein Tipp für kleine Bäder: Wenn Boden und Wand mit den gleichen Fliesen bedeckt sind, entsteht dadurch eine farbliche Einheit, die Räume optisch vergrößert. Raumkonturen sind so erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Je kleiner dabei der Fugenabstand ist, desto größer ist der Effekt.
  • Gerade bei der Renovierung oder Sanierung kleiner Bäder zeigen sich die Vorteile der so genannten Vorwandinstallation. Das Manko eines geringen Platzverlustes machen diverse Pluspunkte mehr als wett. Durch den Einsatz von Vorwandinstallationen wird die Bauabwicklung beschleunigt, es werden zusätzliche Ablageflächen geschaffen, Räume können geschickt gegliedert werden und bei der Produktplatzierung wird man von lästigen „Standortzwängen“ befreit.

(Quellen: Alape, Duravit, HSK, Keramag, Kaldewei, Laufen, Viega, Villeroy & Boch)